Headhunter suchen und finden potenzielle Führungskräfte – wer allerdings ihre Aufmerksamkeit bis dato nicht erregen konnte, wird bei Personalentscheidungen nicht in die engere Wahl kommen. So entgehen einem möglicherweise attraktive Jobs und man tritt, was die eigene Karriere angeht, auf der Stelle.
Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte und leitende Positionen anstrebt, ist dabei auf die Hilfe von Headhuntern angewiesen. Diese verteilen zwar keine Jobgeschenke, erkennen aber fähige und geeignete Personen und empfehlen diese an die suchenden Unternehmen. Bisher noch nicht von einem Headhunter angerufen worden zu sein, muss keinen besonderen Grund haben, kann aber ein Grund sein, selbst in Aktion zu treten und sich dem Headhunter vorzustellen.
Selbstverständlich sollte es sein, ein Profil in einem Businessnetzwerk anzulegen, dieses zu pflegen und mit allen wichtigen Informationen über sich selbst zu versorgen. Headhunter nutzen für ihre Direktsuchen auch Social Networks und können so auf potentielle Kandidaten aufmerksam werden.
Schaden kann es ebenfalls nicht, sich mit einer Initiativbewerbung in einer Executive-Search-Agentur vorzustellen. Damit diese mit der Bewerbung arbeiten kann, muss sie so detailliert wie möglich ausgefüllt werden und genaueste Informationen über den eigenen Werdegang und die eigenen Vorstellungen und Ansprüche enthalten.
Kontakt zu einem Headhunter kann auch durch die Anmeldung für einen Karrieredienst hergestellt werden. Nicht nur eine Jobbörse bietet mittlerweile die Möglichkeit, das Wissen der Personalprofis für die eigene Karriere zu nutzen.
Über eines sollte man sich jedoch im Klaren sein: Nur weil der Kontakt hergestellt wurde, bedeutet dies nicht, mit Stellenangebot um Stellenangebot eingedeckt zu werden. Die meisten Headhunter arbeiten mit konkreten Mandaten und beginnen eine Suche nur, wenn auch tatsächlich ein Auftrag vorliegt, sodass eine gewisse Zeit vergehen kann, in der man nichts ihnen hört.